“Soul Kitchen” und “Same Same but Different”
5. Januar 2010 | von admin | Kategorie: Jazz-Zeit-Filmprogramm
Das Jazz-Portal Jazz-Zeit.at präsentiert Ihnen hier eine interessante Vorstellung der beiden Filme “Soul Kitchen” und “Same Same but Different”. Beide sind schon im Januar des neuen Jahres auf den Leinwänden im Cinema Paradiso zu sehen. Entdecken Sie jetzt Ihr Interesse für Ihren persönlichen Favoriten und sichern Sie sich Ihre Tickets an der unten angeführten Adresse des Info- und Ticket-Service.
Soul Kitchen
D 2009, R u B: Fatih Akin, B: Adam Bousdoukos, K: Rainer Klausmann, Sch: Andrew Bird, M: Quincy Jones, Kool & The Gang, Louis Armstrong, Jan Delay, u.a., D: Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu, Birol Ünel, Anna Bederke, Pheline Roggan, Lucas Gregorowicz, Dorka Gryllus, Monica Bleibtreu, u.a., 100 min.
Ein Film, der verdammt gute Laune macht. Ich habe erlebt, was ich an einem schönen Kinoabend erleben möchte. Ich habe geweint, ich habe mitgefühlt, ich war traurig, ich habe viel gelacht. Vielleicht der schönste und beste Film von Fatih Akin. (Quelle: ARD)
Eine Gastro-Liebes-Lebenskomödie. Das ist „Soul Kitchen“. Herrlich witzig, dazu eine großartige Küche, garniert mit toller Musik. Das rockt, unterhält, wärmt. Der Film ist, im wahrsten Sinne, Futter für die Seele. Das Soul Kitchen ist eine Kultkneipe. Doch in letzter Zeit hat Besitzer Zino nur Probleme. Das Finanzamt, das Gesundheitsamt und ein Immobilienspekulant wollen ihm ans Leder. Dann setzt ihm auch noch ein Bandscheibenvorfall zu, dabei ist er nicht einmal krankenversichert.Seine Freundin hat einen Job in Shanghai angenommen. Und sein neuer Koch will anstelle von 40 Gerichten, „die alle gleich schmecken“, lieber vier gut zubereitete Speisen
(Aphrodisiaka inklusive) pro Tag anbieten, was die alten Stammkunden mit ihrer Neigung zu Schnitzel und Pommes vertreibt. Irgendwann gelingt die Umstellung und die Hütte ist wieder voll, auch wegen der coolen Live-Musik. Doch Zino muss sich auch noch um seinen Bruder Elias (Moritz Bleibtreu) kümmern, der gerade auf Freigang aus dem Knast ist. Elias soll das Soul Kitchen
führen, während Zino seine Freundin in Shanghai besucht. Doch der verspielt das Lokal beim Pokern an einen Immobilienspekulanten. Die Brüder versuchen, ihr Lokal zurückzubekommen.
Der Soundtrack, zu dem die Schauspieler (darunter Monica Bleibtreu in ihrer letzten Rolle) sich ihren Lieblings-Soul-Sound aussuchen konnten, verstärkt die intime Atmosphäre und reißt mit. Fatih Akin ist mit seinem leicht bekömmlichen und überaus komischen Feelgood-Movie ohne überflüssigen Edelschnickschnack ganz, ganz nah an Genuss und Gefühl.
Was soll man über diese völlig großartige Komödie nun schreiben? Vielleicht erst einmal, dass man Tränen gelacht hat. Fatih Akin inszeniert das alles als großes, buntes, swingendes Durcheinander voller Temperamentsausbrüche. In Zeiten der Krise ist das ermutigend. Akins Filme sagen, dass man keine Angst zu haben braucht vor dem Leben, auch wenn es aus dem Ruder läuft. (Quelle: Berliner Zeitung)
Same Same but Different
D 2009, R: Detlev Buck, B: Ruth Toma, K: Jana Marsik, Sch: Dirk Grau, M: Konstantin Gropper, D: David Kross, Apinya Sakuljaroensuk, Stefan Konarske, Jens Harzer, Anne Müller, Michael Ostrowski, Marie Jung, u.a., 107 min.
Ich wollte schon seit langem einen Film machen, der nicht nur, wie so oft, ein bisschen Liebe beinhaltet, sondern nichts außer Liebe thematisiert. (Quelle: Detlev Buck)
Ein Film über die Liebe in Zeiten der Globalisierung. Ein junger Deutscher trifft im Urlaub in der Hauptstadt Kambodschas eine junge Frau. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick. Für sie eine professionelle Beziehung. Anfangs. Doch langsam findet die junge Prostituierte Gefallen am Werben des jungen Mannes aus dem Westen. Ein Liebe beginnt. Und hält auch noch als die Frau HIV positiv getestet wird. Ihr Freund hält gegen alle Konventionen zu ihr und reist wieder nach Kambodscha. Aus der Fernbeziehung wird wieder eine gelebte und gefühlte Beziehung. Freunde und Familie des jungen Deutschen sind gegen die Beziehung.
David Kross (Der Vorleser) gibt eine tolle Performance. Regisseur Detlev Buck (Knallhart) erzählt in faszinierenden Bildern, unterlegt mit einem hervorragenden Soundtrack, von Rammstein bis Peter Fox, eine eindringliche Liebesgeschichte. Und das Beste und Unglaublichste an dieser Liebe ist, dass sie wahr ist. Der echte Benjamin und die echte Sreykeo haben 2006 geheiratet. Regisseur Detlev Buck: „Das Größte an einer Beziehung ist, dass es ein Geheimnis bleibt. Die Liebe ist etwas, was man nicht erklären kann“. Mit diesem Film fängt Detlev Buck diese Unerklärlichkeit der Liebe ein.
Mitreißend, spannend, anrührend. Eine nahe gehende Liebesgeschichte. (Quelle: Berliner Morgenpost)
Ein klischeefreier Blick auf ein Land, das ansonsten nur als paradiesischer Hintergrund von Touristenträumen in Erscheinung tritt. Einfach ist hier nichts, dafür alles umso sehenswerter. (Quelle: Blickpunkt:Film)
Der Film fängt die flirrende Atmosphäre Kambodschas durch einen treibenden Soundtrack, eine dynamische Kameraführung und warme Farbgestaltung ein. (Quelle: Vision Kino)
Das Highlight der Berlinale ist „Same Same But Different“, mit David Kross (Der Vorleser) als Rucksacktourist, der sich in ein einheimisches Mädchen verliebt. (Quelle: The Guardian)
Info- und Ticket-Service:
Cinema Paradiso | www.cinema-paradiso.at
European Cinema of the Year 2006
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